
Renate Schmidt Krankheit – Schmidt entstand schon früh durch die gesellschaftspolitischen Umwälzungen und Wiederaufbaubemühungen Deutschlands unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. In diesem Umfeld entwickelte sie ein tiefes Bewusstsein für soziale Belange und den Wert der Bürgerbeteiligung. Ihre politische Karriere wurde schließlich durch die Wirtschaftswissenschaften und Soziologie begründet, die sie während ihrer Schulzeit studierte.
Der Name Renate Schmidt findet in der Geschichte der
deutschen Gegenwartspolitik, insbesondere innerhalb der Sozialdemokratischen Partei (SPD), großen Widerhall. Schmidt, die am 12. Dezember 1943 in Hanau, Deutschland, geboren wurde, hat viel politische und familienpolitische, geschlechtsspezifische und soziale Gerechtigkeit für ihr Land geleistet. Resilienz, Hingabe und ein festes Bekenntnis zu ihren Werten prägen ihren Weg durch die politische Szene.
Von den Sozialdemokratie – und Gleichstellungsgrundsätzen der SPD angezogen, startete Schmidt ihre politische Karriere in den späten 1960 er Jahren. Ihre eigenen Ziele und Prinzipien entsprachen dem Versprechen der Partei, den Wohlfahrtsstaat zu stärken, die wirtschaftliche Stabilität zu fördern und soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten. Ihr frühes Engagement in Basisbewegungen und in der Kommunalpolitik half ihr, ein breites Spektrum an Wählern zu etablieren und direkte Kenntnisse über deren Bedürfnisse und Anliegen zu erlangen.
Schmidts politische Karriere kam in den 1970 er Jahren richtig in Gang. 1972 gewann sie die Wahl in den Bayerischen Landtag, dem sie bis 1990 angehörte. Sie machte sich zu dieser Zeit einen Namen für ihre Unterstützung der Sozialpolitik, der Frauenrechte und der Bildung. Der Respekt vor ihrer Fähigkeit, diese Themen pragmatisch und enthusiastisch anzugehen, kam von Menschen aller Parteien.
Nach ihrem Einzug in den Deutschen Bundestag im Jahr 1990 erreichte Schmidt eine ihrer größten Leistungen. Ihre gesetzgeberische Tätigkeit konzentrierte sich hauptsächlich auf die Familienpolitik, ein Bereich, in dem ihrer Meinung nach erhebliche Änderungen erforderlich waren, um berufstätigen Eltern und ihren Kindern zu helfen. Schmidt erkannte die steigende Nachfrage nach Elternzeit, Kindertagesstätten und flexiblen Arbeitszeiten und war maßgeblich an der Schaffung und Förderung von Gesetzen zur Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben beteiligt.