Als Dreyer 2002 zur rheinland-pfälzischen Ministerin für Soziales,
Arbeit, Gesundheit und Demografie ernannt wurde, setzte sich ihr Aufstieg fort. Sie konnte in dieser Funktion direkten Einfluss auf das Leben des Einzelnen nehmen, indem sie Gesetze in Kraft setzte, die das soziale Wohlergehen verbessern und die wirtschaftliche Stabilität fördern sollten. Viele fortschreitende Veränderungen, die die Lebensqualität der Menschen im Staat verbessern sollten, prägten ihre Zeit als Sozialministerin. Sie unternahm endlose Anstrengungen, um Probleme wie die alternde Bevölkerung, die Zugänglichkeit der Gesundheitsversorgung und die Arbeitslosigkeit zu lösen, und verhandelte häufig über schwieriges politisches Terrain, um ihre Ziele voranzutreiben.
Als Dreyer im Januar 2013 zur rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin gewählt wurde, trat sie die Nachfolge von Kurt Beck an und ihre Karriere erreichte einen neuen Höhepunkt. Mit dieser historischen Wahl war sie die erste Frau in der Geschichte des Bundesstaates, die dieses Amt innehatte. Ihre Wahl war für Frauen in der deutschen Politik eine große Sache und ein persönlicher Sieg. Dreyer setzte sich als Ministerpräsident weiterhin für die Förderung wirtschaftlicher und sozialer Gerechtigkeit ein und betonte Maßnahmen, die der größeren Gesellschaft zugute kommen würden.
Dreyers Fähigkeit, parteiübergreifende Vereinbarungen zu treffen, und ihr praktischer Regierungsansatz haben ihre Zeit als Ministerpräsidentin bestimmt. Sie arbeitete häufig mit Oppositionsparteien zusammen, um wichtige Gesetze zu erreichen, und war entscheidend für die Schaffung einer kooperativen politischen Atmosphäre. Ihre Festigkeit und Sensibilität gepaart mit ihrem Führungsstil ermöglichen es ihr, die Herausforderungen der politischen Führung erfolgreich zu meistern.
Dreyer war während ihrer Amtszeit in der Regierung führend im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit. Rheinland-Pfalz hat unter ihrer Leitung die Nutzung erneuerbarer Energien vorangetrieben und den Kohlenstoffausstoß deutlich gesenkt. Dreyer sprach sich für Klimaschutzmaßnahmen aus und betonte die Notwendigkeit eines Übergangs zu einer grünen Wirtschaft. Ihre Initiativen in diesem Bereich haben Rheinland-Pfalz nicht nur als Vorreiter in der Umweltpolitik etabliert, sondern auch allgemeinere nationale und weltweite Gespräche über den Klimawandel beeinflusst.