Profil und Biografie

Sonnewald ist trotz ihrer vielen Erfolge bescheiden und geerdet. Sie ist ihrer Arbeit sehr ergeben, und jeder Bericht, den sie verfasst, zeigt deutlich ihren Willen, die Geschichten zu teilen, die gehört werden wollen. Da sie weiß, dass sie immer danach strebt, die Erzählung perfekt zu machen, haben ihre ZDF-Kollegen gelernt, sich auf ihr Wissen und ihre Instinkte zu verlassen.

Die Berichterstattung über die Demonstrationen des Arabischen Frühlings 2011 in Ägypten gehörte zu Sonnewalds bekanntesten Reportageaufträgen. Millionen Ägypter marschierten damals auf die Straße und forderten Demokratie und einen Sturz der Regierung von Hosni Mubarak. Sonnewald war in Kairo vor Ort und berichtete live vom Tahrir-Platz, während die Demonstrationen weitergingen. Ihre Geschichten boten den Zuschauern eine andere Sichtweise auf die Ereignisse und ermöglichten ihnen so, zu erleben, wie es war, inmitten der Unsicherheit und des Aufruhrs dabei zu sein.

Ihre Berichterstattung hat Sonnewald auch in einige der entlegensten Gegenden der Welt geführt. 2015 reiste sie nach Nepal, wo ein schreckliches Erdbeben Tausende von Menschenleben gefordert und viele weitere verletzt hatte. Ihre Berichte aus Kathmandu gaben einen Einblick in die schrecklichen Auswirkungen des Erdbebens auf die Menschen und betonten ihre Widerstandskraft und ihren Willen, der Not zu trotzen.

Sonnewald hat im Laufe ihrer Karriere viele Preise für ihre Berichterstattung gewonnen. Ihre Reportage über die europäische Schuldenkrise im Jahr 2013 brachte ihr den angesehenen Deutschen Journalistenpreis ein. Ihre Untersuchung über die Situation der Einwanderer in Deutschland im Jahr 2018 brachte ihr den Deutschen Fernsehpreis ein.