Profile und Biografie

Bartosiewicz veröffentlichte in den 1990er Jahren weiterhin erfolgreiche Alben, darunter „Kolorowy sen“ (1991) und „Jazz na kontrole“ (1993). Ihr traditioneller Folk-Ansatz beinhaltete Jazz- und Rockeinflüsse, sodass die spätere CD einen experimentelleren Ton hatte.

Anfang der 2000er Jahre hörte Bartosiewicz vorübergehend auf, Musik zu machen, um sich auf ihre Familie und ihr Privatleben zu konzentrieren. Sie ging jedoch schnell wieder ins Studio und veröffentlichte 2004 das hochgelobte Album „Kochać“. Mit Liedern über Liebe, Trauer und Spiritualität hatte das Album einen reiferen und nachdenklicheren Charakter.

Auch die folgenden Alben von Bartosiewicz wurden sehr gelobt, insbesondere „Lustra“ (2007) und „Natchniono“ (2012). Da Bartosiewicz von einer kleinen Gruppe von Musikern unterstützt wurde, hatte die spätere CD einen eher zurückhaltenden Ton.

Abgesehen von ihren individuellen Kreationen hat Bartosiewicz auch mit anderen polnischen Komponisten und Künstlern zusammengearbeitet. Sie hat mit Biga Fish und Kora Jazz Band zusammengearbeitet, um einige der angesehensten Künstler des Landes zu nennen.

Bartosiewicz wurde im Laufe ihrer Karriere für ihre Beiträge zur polnischen Musik geehrt. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählen der Golden Mask Award als beste Sängerin (2011) und der angesehene Fryderyk Award für das beste weibliche Pop-Album (2004).