Mutter hat im Laufe ihrer Karriere mehrere
Auszeichnungen für ihre Beiträge zur klassischen Musik erhalten. Zu den Grammy Awards, die sie erhalten hat, gehören die beste Kammermusikdarbietung und die beste Instrumentalsolistendarbietung mit Orchester. Neben ihren Grammy-Leistungen wurde sie unter anderem mit dem Bayerischen Verdienstorden, dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland und dem geschätzten Léonie-Sonning-Musikpreis ausgezeichnet. Mit diesen Preisen wird ihre technische Beherrschung ebenso gewürdigt wie ihre Funktion als Kulturbotschafterin für klassische Musik.
Mutters Einfluss über ihre Alben und Auftritte hinaus. Sie unterstützt leidenschaftlich Wohltätigkeitsorganisationen und Musikausbildung. Sie gründete 1997 die Anne-Sophie Mutter Foundation, um jungen, begabten Künstlern durch Stipendien, Seminare und Veranstaltungsorte zu helfen. Ziel der Stiftung ist es, die nächste Generation klassischer Musiker heranzuziehen und so das Überleben der künstlerischen Form zu sichern. Viele der Empfänger der Stiftung haben eine erfolgreiche musikalische Karriere hinter sich, ein Beweis für Mutters Engagement für die Entwicklung neuer Talente.
Neben ihrem Hintergrund hat Mutter aktiv an mehreren philanthropischen Aktivitäten teilgenommen. Sie hat Benefizkonzerte für die medizinische Forschung sowie für andere Zwecke wie Katastrophenhilfeinitiativen gegeben. Ihr Wille, ihre Fähigkeiten zum Wohle anderer einzusetzen, unterstreicht die Tiefe ihres Charakters und ihre Überzeugung vom transformierenden Potenzial der Musik.
Die öffentliche Neugier richtete sich auch auf Mutters Privatleben, insbesondere auf ihre Verbindung zu André Previn. Das 2002 verheiratete Paar arbeitete außerhalb seines Privatlebens in seinen Unternehmen zusammen. Unter den Stücken, die Previn für Mutter schuf, seinem Violinkonzert „Anne-Sophie”, das er als Hochzeitsgeschenk verfasste, war ihre Zusammenarbeit auf und neben der Bühne ein Beweis für ihre gegenseitige Wertschätzung und Wertschätzung der Kreativität des anderen. Obwohl sie sich 2006 trennten, wird Mutters Ruf durch ihre musikalische Zusammenarbeit erheblich gestärkt.